Schwarzmerkel und der böse Wulff
12. Januar 2012 Hinterlasse einen Kommentar
Für die “zwei auf eins”- Sendung vom 08.01.2012 haben wir folgendes Jahrhunderte altes Märchen aus der Schublade geholt:
“Schwarzmerkel und der böse Wulff” (ein MEN IN TEXT Märchen)
Es war einmal ein Mädchen, das hieß Schwarzmerkel, weil es CDU-Chefin war und Bundeskanzlerin. Eines Tages schickte der Bundestagspräsident sie zur Großmutter, die alt und bettlägerig war und ein bisschen aussah wie Heiner Geißler nach den Stuttgarter Verhandlungen. „Geh, mein liebes Schwarzmerkel“ sagte er, „nimm Kuchen und Wein mit. Aber hüte Dich! Bleib im Wald vom Schloss Bellevue steht‘s auf den Wegen, denn dort wartet der böse Wulff. Ein großer Blender und Täuscher. Pass gut auf. Du weißt, was Dir mit Guttenberg passiert ist.“
Schwarzmerkel versprach‘s und machte sich auf den Weg. Tatsächlich traf sie im Wald den bösen Wulff. „Na, Merkelchen. Wohin des Wegs?“ fragte dieser. „Hab keine Zeit zum Plaudern smste das Schwarzmerkel zurück. Muss zur Großmutter, denn ich bringe ihr Kuchen und Wein“. „Wie lieb Du bist“, sagte der Wulff. „Aber willst Du Ihr nicht auch noch ein paar Rösler am Wegesrand pflücken?“ Eigentlich wollte sie ja schnell weitergehen. Aber da das Merkel immer Freude daran fand, gelbe Rösler zu zerpflücken und weil sie obendrein ständig ihre Meinung änderte, blieb sie stehen und tat wie vorgeschlagen.
Eilends lief der böse Wulff im Gang eines schlendernden Pennälers zur Großmutter und klopfte an die Tür. „Wer ist da?“ fragte die alte Frau. „Ich bin‘s, Schwarzmerkel. Ich bringe Kuchen und Wein vom Bundestagspräsidenten“. Kaum hatte die Alte die Tür geöffnet, da fraß der Wulff sie mit Haut und Haar bevor sie noch „Vorteilsnahme“ sagen konnte und legte sich in ihr weiches Bett.
Kurz darauf klopfte das Schwarzmerkel an die Tür. „Herein“ rief der Wulff. Das Mädchen trat ein und betrachtete staunend den Wulff. „Komm doch näher, mein liebes Kind“, sprach der Wulff. „Aber Großmutter“, rief das Merkel erstaunt, „warum hast Du ein so großes Haus?“. „Weil ich das Geld von den Geerkens bekommen habe“. „Aber Großmutter, warum hast Du so ein großes Handy?“ „Damit ich Chefredakteure bedrängen kann.“ „Aber Großmutter, warum hast Du so einen riesigen Hintern?“ Da rief der böse Wulff: „Damit ich die Krise aussitzen kann!“ und verschlang das Schwarzmerkel mit Haut und Haar.
Und weil der Jäger nur im Märchen vorbeikommt, liebe Kinder, nicht aber in der Demokratie blieb der böse Wulff zwar nicht mehr lange Präsident, konnte sich für die Zeit danach aber auf eine schöne Pension freuen.
Was für ein Kompliment – heute morgen schrieb @xxBlackMamba zu unserer Sendung “Zwei auf Eins”